„Meilen für Kinder der Welt e.V. Königsbrunn" 

(neuer Stand zum 24.08.2012)


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Meilen für Kinder der Welt e.V. Königsbrunn" und hat seinen Sitz in Königsbrunn. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. 
Der Verein soll nach seiner Gründung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Augsburg eingetragen werden.

2. Das Geschäftsjahr beginnt am 01.01. des laufenden Jahres und endet am 31.12. des gleichen Jahres.


§ 2 Zweck des Vereins

Der Hauptzweck des Vereins ist die Förderung der Entwicklungshilfe in afrikanischen und asiatischen Entwicklungsländern, z.B. in Gambia Westafrika.

a) Förderung des Bildungswesens:
Der Verein unterstützt den Aufbau und den Unterhalt von sogenannten Nursery-Schools der DBO (Status einer internationalen NGO = Non Government Organisations, Nr. A 119) in Gambia West-Afrika. Was in Deutschland der Kindergarten ist, ist in Gambia und vielen anderen Ländern die Nursery- oder Vorschule, die sich rein aus Schulgeld finanziert und staatlich nicht gefördert wird. Dort bekommen Kinder im Alter von 3
 bis 6 Jahren Grundkenntnisse der englischen Sprache und der Mathematik auf spielerische Art und Weise beigebracht. Eine Voraussetzung um 
 später in der weiteren Schule dem Unterricht folgen zu können. Die Kinder lernen zwar in ihren Familien die Sprache der Mandinka, Amtssprache in 
 Gambia ist aber Englisch.

b) Förderung des Gesundheitswesens:
Außerdem unterstützt der Verein den Aufbau und Unterhalt (z.B. durch Versorgung mit in Afrika zu teuren oder zu schwer zu beschaffenen Medikamenten) von Health-Posts der DBO, die in den ländlichen Gegenden zum Großteil die Aufgaben eines Krankenhauses übernehmen. Außer 
 der Diagnostik und einfachen Krankenbehandlung, beschäftigen sie sich mit dem Thema der Aufklärung, vor allem von Jugendlichen über 
 Sexualität, Gesundheit, HIV/Aids, Hygiene, Beschneidung, Verhütung, Pubertät, Impfungen, da über diese "beschämenswerten" Themen im 
 Unterricht in den Schulen nicht gesprochen wird.

c) Förderung der Völkerverständigung
Der Verein setzt sich darüber hinaus für die Förderung internationaler Gesinnung und Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens ein. Zu diesem Zweck wird der Verein Kontakte und bei Interesse Partnerschaften u. a. zwischen Schulen in Afrika 
 und Deutschland vermitteln. Der Verein arbeitet mit bereits bestehenden Einrichtungen in den genannten afrikanischen Ländern zusammen. Die Arbeit des Vereins soll der Kooperation mit den genannten Ländern dienen und ein besseres Verständnis zwischen den Menschen fördern.


§ 2a Verwirklichung des Zwecks

Der Zweck wird insbesondere verwirklicht durch:
a) Materielle und finanzielle Unterstützung der o.g. Projekte
b) Zweckgebundene Sammlungen, Spenden und Sponsoring
c) Die Transporte der Hilfsgüter werden in der Regel mit Autos durchgeführt. Bei der Fahrt durch diverse Länder dienen die auffälligen Hilfstransporte unter anderem der Völkerverständigung und dem interkulturellem Austausch. Die zielgerichtete und nachhaltige Hilfe durch die Hilfstransporte und Hilfsleistungen wird zum Teil abgestimmt mit anderen als gemeinnützig anerkannten Vereinen und Hilfsorganisationen. Am Ende jeder Hilfsgüterlieferung werden die Transportfahrzeuge in der Regel vor Ort versteigert und der Erlös kommt den o.g. Projekten zugute.


§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein „Meilen für Kinder der Welt e.V. Königsbrunn" mit Sitz in Königsbrunn verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im 
 Sinne der Abgabenordnung AO 1977 (Stand Oktober 2000), 3. Abschnitt „Steuerbegünstigte Zwecke".

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4. Der Verein arbeitet nach dem Prinzip der Selbstlosigkeit und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Aus den Mitteln dürfen keinerlei 
 Zuwendungen an die Mitglieder oder den Vorstand geleistet werden.
 Ausgenommen hiervon sind ausschließlich Auslagen und Aufwendungen die für den Verein geleistet wurden, die ausschließlich gegen Beleg 
 zurückerstattet werden.

5. Personen, die dem Verein nicht als Mitglied angehören, dürfen nicht begünstigt werden durch


a) zweckfremde Ausgaben,
b) unverhältnismäßig hohe Vergütungen, für Tätigkeiten, die für den Verein ausgeführt wurden.


§ 4 Mitgliedschaft

1. Ordentliches Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die den Vereinszweck anerkennt und bereit ist den Verein aktiv oder 
 passiv zu fördern und den Verein mit ihrem Jahresbeitrag unterstützt. Die Höhe und Fälligkeit des Jahresbeitrages bestimmt die 
 Mitgliederversammlung. Näheres regelt die Beitragsordnung, die nicht Bestandteil dieser Satzung ist.

2. Über die Aufnahme eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand.

3. Eine Ablehnung des Aufnahmeantrags ist nicht anfechtbar und muss nicht begründet werden.

4. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, Austritt oder Ausschluss eines Mitgliedes.

5. Der Austritt eines Mitgliedes muss mit einer Frist von 4 Wochen vor Ablauf des Geschäftsjahres dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden.

6. Vor Ausschluss eines Mitgliedes ist der oder dem Betroffenen auf Wunsch eine Anhörung in der Mitgliederversammlung zu gewähren.

7. Nach der Anhörung bzw. bei Verzicht auf die Anhörung kann der Ausschluss durch den Vorstand durch einstimmigen Beschluss vollzogen werden. 
 Der Vorstandsbeschluss muss dem betroffenen Mitglied mit einer Begründung schriftlich mitgeteilt werden.

8. Der Ausschluss kann bei Vorliegen triftiger Gründe erfolgen, insbesondere 


  • bei negativen Äußerungen über die Arbeit des Vereins in der Öffentlichkeit

  • bei Aussagen die in krassem Gegensatz zu den erklärten Vereinszielen stehen
  • bei menschenverachtender und rassistischer Lebenseinstellung und Äußerungen

  • bei Nichtzahlung des Beitrages nach zweimaliger Aufforderung


§ 5 Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und zwei Kassenprüfer


§ 6 Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung besteht aus den ordentlichen Mitgliedern des Vereins und ist dessen oberstes Beschlussorgan.

2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung muss mindestens einmal jährlich stattfinden. Sie wird vom Vorstandsvorsitzenden schriftlich einberufen. Die
 Tagesordnung muss mit der Einladung an alle Mitglieder übersandt werden.

3. Der Vorstand ist berechtigt außerordentliche Mitgliederversammlungen einzuberufen, wenn es die Aufgaben des Vereins erfordern. Darüber hinaus
 ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung abzuhalten, wenn diese unter Angabe der Gründe und einer Tagesordnung von 30 % der 
 Mitglieder gefordert wird.

4. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt mit einer Frist von 4 Wochen zwischen Absendung der Einladung und Versammlungstag.

5. Beschlussfähigkeit der Versammlung besteht ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder.

6. Die Mitgliederversammlung beschließt über die vom Vorstand vorgeschlagenen Projekte des Vereins mit einfacher Mehrheit.

7. Ein Mitglied kann sich durch schriftliche Vollmacht durch ein anderes Mitglied vertreten lassen.

8. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter geleitet.

9. Der Verlauf und alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden von einem zu wählenden Protokollführer protokolliert.

10. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind


  • Wahl des Protokollführers

  • Entgegennahme des Vorstandsberichtes

  • Entgegennahme des Finanzberichtes

  • Entgegennahme der Berichts der Kassenprüfer


11. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Beschlussfassungen zuständig:


  • Entlastung des Vorstandes
 • Entlastung der Schatzmeisters
 • Genehmigung des Haushaltplanes

  • Wahl des Vorstandes und der beiden Kassenprüfer:
 Der Vorstand wird in geheimer Abstimmung mit einfacher Mehrheit gewählt. Besteht nur ein Wahlvorschlag, kann auch offen abgestimmt 
 werden. Die Wahl gilt für jeweils 3 Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig.

  • Änderung der Vereinsatzung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder

  • Festsetzung und Änderung der Mitgliedsbeiträge in der Beitragsordnung

  • Auflösung des Vereins

§ 7 Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus einem(r) Vorsitzenden, seinem(r) Stellvertreter(in), dem(r) Schatzmeister(in), dem(r) Schriftführer und einem(r) 
 Beisitzer(in).

2. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins.

3. Zu diesem Zwecke werden nach Bedarf Vorstandssitzungen abgehalten, um die entsprechenden Entscheidungen und Beschlüsse zu treffen.

4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher
 Mehrheit gefasst.

5. Die Sitzungen und die Beschlussfassungen werden grundsätzlich protokolliert.

6. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von 2 Vorstandsmitgliedern, wovon eines der Vorsitzende oder sein Stellvertreter sein muss, 
 gemeinsam vertreten.


§ 8 Finanzierung des Vereins

Der Verein finanziert sich durch:

1. Beiträge der ordentlichen Mitglieder. Die Höhe und Fälligkeit der Mindestbeiträge beschließt die Mitgliederversammlung.

2. Zuschüsse, Geld – und Sachspenden.


§ 9 Auflösung

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer ausschließlich zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der 
 erschienen Mitglieder erfolgen.

2. Bei Auflösung des Vereins oder bei dem Wegfall steuerbegünstigter Zwecke soll das verbleibende Vermögen an die gemeinnützige Organisation 
 „Stiftung Menschen für Menschen" – Karl Heinz Böhms Äthiopienhilfe ausgezahlt und darf von dieser ausschließlich zu steuerbegünstigten Zwecken
 verwendet werden.

3. Beschlüsse über die Verwendung des verbleibenden Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden. Auch diese Beschlüsse bedürfen darüber hinaus einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen der Mitgliederversammlung.




Beitragsordnung

Grundlage für die Regelungen dieser Beitragsordnung sind die §§ 4, 6 und 8 der Vereinssatzung in der Fassung der Gründungsversammlung vom 12. Mai 2012


§ 1 Höhe der Mitgliedsbeiträge

(1) Der jährliche Mitgliedsbeitrag für natürliche Personen beträgt 12 Euro.

(2) Der jährliche Mindest-Mitgliedsbeitrag für Einzelunternehmen, Stiftungen, Körperschaften, Personengesellschaften und juristische Personen beträgt 24 EUR.


§ 2 Beginn und Ende der Beitragspflicht

(1) Der Verein erhebt für das Kalenderjahr 2012 erstmals Beiträge.

(2) Der Mitgliedsbeitrag wird erstmalig bei der Neuaufnahme von Mitgliedern mit der Mitgliedschaft gem. § 4 der Satzung zur Zahlung fällig. Ansonsten 
 wird er jeweils mit dem Beginn des laufenden Geschäftsjahres in voller Höhe im Voraus fällig.

(3) Geht ein Aufnahmegesuch auf Mitgliedschaft im Verein beim Vorstand erst nach dem 31. Oktober eines Kalenderjahres ein, so wird ein 
 Mitgliedsbeitrag für das laufende Jahr nicht mehr erhoben. Ferner gilt § 2 Abs. 2 Satz 2 dieser Beitragsordnung.

(4) Wurde die Mitgliedschaft nicht fristgerecht im vorausgegangenen Jahr gekündigt, verlängert sich die Pflicht zur Beitragszahlung um ein weiteres
 Jahr.

(5) Endet die Mitgliedschaft im Verein, gleich aus welchem Grunde, erfolgt keine Rückerstattung des im Voraus entrichteten Mitgliedsbeitrages.


§ 3 Fälligkeit und Zahlung des Beitrages

(1) Die Zahlung des Beitrages erfolgt bis 10.01. im Lastschriftverfahren. Es gelten die banküblichen Verfahrensregeln. Er ist bei Rückbuchung
 einschließlich der angefallenen Kosten bis zum 01.06 des laufenden Jahres fällig.

(2) Auf besonderen Wunsch kann der Beitrag auch per Überweisung gezahlt werden. Hierbei ist jeweils der volle Namen des Mitgliedes anzugeben.

(3) Alternativ zu Absatz 2 kann auch eine Barzahlung gegen Quittung an eines der Vorstandsmitglieder erfolgen, sofern dieses zum entsprechenden 
 Zeitpunkt dazu bereit ist.

(4) Kommt ein Mitglied mit der Bezahlung des Mitgliedbeitrages in Verzug, so erfolgt eine erste schriftliche Aufforderung. Erfolgt bis zum festgesetzten 
 Zeitpunkt von einem Monat kein Zahlungseingang, erfolgt eine zweite schriftliche Aufforderung. Für diese wird eine Mehraufwandsgebühr in Höhe
 von 5,00 EUR fällig.


§ 4 Ausschluss

Der Vorstand hat das Recht, jedes Mitglied welches den Beitrag nicht nach der zweiten Aufforderung entrichtet hat, aus dem Verein auszuschließen.


§ 5 Gültigkeit der Beitragsordnung

Die Beitragsordnung gilt ab dem Tage der Beschlussfassung durch die Gründungs- bzw. durch die Mitgliederversammlung. Die Beitragsordnung hat Gültigkeit, bis durch die Mitgliederversammlung eine Änderung beschlossen wird.